fbpx

Moodboard erstellen: 2 wichtige Vorüberlegungen

Ein Moodboard ist eine hervorragende Möglichkeit deinen Style zu erkunden und eine Art visuelles Vokabular zu entwickeln. Somit ist es ein wunderbares Werkzeug deine Markenbotschaft besser in deinen Designs zu visualisieren. Ein Moodboard hilft dir, deine Ideen zu filtern, bevor du dein Logo und dein Markendesign gestaltest.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass häufig wahllos Bilder ohne Plan gesammelt werden. Die Bilder sind nicht aufeinander abgestimmt und das Gesamtbild wirkt nicht harmonisch. Somit kann es schwierig werden, daraus einen Stil für dein Logo oder Markendesign abzuleiten. In diesem Beitrag möchte ich dir erklären, welche zwei Vorüberlegungen vor der Erstellung deines Moodboards wichtig sind.

Warum du ein Moodboard brauchst, habe ich dir übrigens hier aufgeschrieben.

Foto, Landkarte, Buchseite

Welche Art von Moodboard möchtest du erstellen? 

Überlege dir zunächst welche Moodboard-Art du gerne nutzen möchtest:

  • Ein physisches Moodboard: Hier sammelst du Zeitungsausschnitte, Stoffe, Karten, Aufkleber, Washi Tapes und anderen Gegenstände.
  • Ein digitales Moodboard: Du wählst Bilder aus, die du online findest. Da ein digitales Moodboard einfacher zu erstellen ist, konzentrieren wir uns in diesem Beitrag auf digitale Moodboards.

Ein Moodboard erstellen: 2 wichtige Vorüberlegungen

Im ersten Schritt musst du dir klar machen, wonach genau du suchst und wofür dein Business steht. Definiere deshalb vorab deinen Markenstil und verfeinere damit deine Suche. Machst du das nicht, kann es schnell passieren, dass du den Durchblick verlierst. Wie du deinen Markenstil herausfindest, zeige ich dir jetzt:

1. Beschreibe deine Marke mit Adjektiven

Ich bezeichne diese immer als Markenpersönlichkeit. Wenn ich für meine Kunden ein neues Design entwerfe, müssen sie vorab immer ein Design-Briefing ausfüllen. Dieses Briefing hilft mir Persönlichkeitsmerkmale zu finden, die ihre Marke beschreiben. Außerdem bildet dieses Briefing die Grundlage für meine Design-Recherchen. Ich suche also nach Adjektiven, mit denen sie ihre Marke beschreiben. Ich suche die Werte, für die sie stehen wollen. Oder ich suche nach Begriffen, die ihren einzigartigen Stil erklären. Um es kurz zu machen: schreibe einfach auf, welche Wörter deine Marke beschreiben oder welche Wörter die Menschen damit assoziieren sollen. Es ist hilfreich, wenn du dir deine Marke als Person vorstellst. Filter die Hauptcharakterzüge dieser Person heraus. Versuche dich auf 5 bis 6 Wörter zu beschränken, damit du fokussiert bleibst.

Mögliche Persönlichkeitsmerkmale sind: liebend, warmherzig, witzig, jugendlich, mitfühlend, feminin, maskulin, rustikal, lebendig, kreativ, fröhlich, unabhängig usw.

Müsli, Beeren, Getreide, hüpfende Frau

2. Definiere deinen Stil

Sobald du deine Markenpersönlichkeit definiert hast, beginnst du damit einen Stil oder Stimmung zu kreieren, welche diese Persönlichkeit hervorruft. Überlege dir, welche Kriterien bei der Suche wichtig sind. So kannst du deinen Stil beispielsweise als eine Art Thema sehen, damit dein Moodboard harmonisch wirkt und nicht zu sehr durcheinander. Die Bilder sollten also thematisch zusammenpassen. Wenn du Probleme hast, deinen Stil zu finden, denken erneut an deine Marke als Person. Was würde er oder sie tragen? Wie sieht seine oder ihre Unterschrift aus und wie würdest du ihn oder sie beschreiben?

Moodboard erstellen: 2 wichtige Vorüberlegungen – ein Fazit

  • Filter deine Ideen vor der Erstellung deines Logos,
  • überlege dir, wofür dein Business steht und definiere deinen Markenstil,
  • schreibe Persönlichkeitsmerkmale auf, die deine Marke beschreiben und die Menschen mit deiner Marke assoziieren sollen,
  • für ein fokussiertes Design, sehe den Stil deines Moodboards als eine Art Thema an.

Hast du diese Punkte erledigt, kannst du dir schon einmal auf die Schulter klopfen und stolz auf dich sein. Um passende Bilder für dein Moodboard zu finden, weißt du nun genau, nach welchen Begrifflichkeiten du suchen musst.

In meinem nächsten Beitrag zum Thema Moodboard-Erstellung erkläre ich dir WO und WIE du Inspirationen findest.


Ich hoffe, dass ich dir mit meinem heutigen Artikel das Thema Moodboard etwas näher bringen konnte. Wenn du dein Moodboard erstellt hast und du Fragen hast oder Unterstützung benötigst, schreibe mir einfach eine E-Mail: info@vivien-markendesign.de
oder rufe mich direkt an: 0151 – 58 445 998. Gerne kannst du dein Moodboard mit mir teilen. Markiere mich auf Instagram @vivien.markendesign. Achte aber darauf, dass deine Bilder kostenlos sind und keine Lizenz benötigen.

Menü schließen